Noumenon


Der Duden definiert das Wort „Noumenon“ so:


Das mit dem Geist zu Erkennende im Gegensatz zu dem mit den Augen zu Sehenden (nach Plato)
Das bloß Gedachte, objektiv nicht Wirkliche; Begriff ohne Gegenstand (nach Kant)

 

Das Noumenale erscheint also nicht selbst. Vielmehr liegt es der Welt der phänomenalen Erscheinung zugrunde. Damit kommt das Wort dem Gottesbegriff sehr nah, geht aber doch weit über ihn hinaus, da der Begriff "Gott" von verschiedenen Glaubensgemeinschaften vereinnahmt und damit verfälscht worden ist.


2009 gegründet, widmete sich der Noumenon-Verlag zunächst ausschließlich der Verbreitung Nondualer Schriften (Advaita). 2016 legte der Verlag eine kreative Pause ein, um sich neu zu besinnen.

 

Die Phase der Besinnung ist abgeschlossen. Alle bisher im Noumenon-Verlag erschienenen Titel werden weiterhin lieferbar gehalten. Doch der Themenschwerpunkt wird ab 2018 ein anderer sein. Statt erkenntnistheoretischen Betrachtungen werden künftig direkt zu verwirklichende Lebenswirklichkeiten im Vordergrund stehen.

 

Mit anderen Worten: Das Leben selbst ist alles. Es transzendiert sich unentwegt, um in neuer Form und auf neue Weise zu sich zu kommen. In mir. Als ich. Kein darüber hinaus! Das heißt: Ich werde es immer wieder mit mir zu tun haben. Mit einer Form von Selbsterleben. Diese Einsicht macht mich bereit, nicht mehr vor mir und meiner Wirklichkeit in imaginäre, religiöse oder jenseitige Räume zu flüchten.

 

Das Motto bleibt: Nicht von Hirten, nicht für Schafe ...

 

Wir freuen uns über alle Noumenon-Fans und eine neue Leserschaft.